Mehr als ein Fünftel aller britischen Kinder der sogenannten „Austerity-Generation“ haben mindestens die Hälfte ihrer Kindheit in Armut verbracht. Dies geht aus einer aktuellen Studie hervor, die die langfristigen Auswirkungen der Sozialleistungskürzungen unter den konservativen Regierungen der letzten Jahre untersucht hat.
Die Forscher weisen darauf hin, dass die Kürzungen direkte Auswirkungen auf die Lebensbedingungen von Familien hatten. Besonders betroffen sind Kinder, die nach 2013 geboren wurden und während der strengen Sparmaßnahmen aufwuchsen.
„Diese Kinder tragen die Narben der Austeritätspolitik“, heißt es in der Studie. Viele von ihnen hätten unter schlechter Ernährung, beengten Wohnverhältnissen und eingeschränkten Bildungsmöglichkeiten gelitten.
Quellen: The Guardian