Chile war eines der neun südamerikanischen Länder, die am 2. Regionalen Koordinationstreffen der US-Drogenbekämpfungsbehörde DEA (Drug Enforcement Administration) teilgenommen haben. Das Treffen fand am 9. und 10. April in Montevideo, Uruguay, statt und zielte darauf ab, die Zusammenarbeit im Kampf gegen Drogenhandel und transnationale organisierte Kriminalität zu stärken.
Vertreter aus Argentinien, Brasilien, Bolivien, Kolumbien, Ecuador, Paraguay, Peru und den Vereinigten Staaten kamen zusammen, um Strategien gegen neue Schmugglerrouten in der Region zu entwickeln. Die DEA warnte insbesondere vor neuen Routen, die von Drogenhändlern genutzt werden, um ihre Waren zu transportieren.
Für Chile ist die Teilnahme an solchen Treffen von entscheidender Bedeutung, da das Land sowohl als Transitland als auch als Zielmarkt für Drogenhandel gilt. Die verstärkte internationale Zusammenarbeit soll dazu beitragen, den illegalen Drogenhandel einzudämmen und die Sicherheit in der Region zu erhöhen.
Quellen: Mercopress