Die japanische Regierung verfolgt die Pläne der USA, die Straße von Hormus zu blockieren, mit großer Aufmerksamkeit. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor scharfe Kritik an Japan und anderen Verbündeten geäußert, weil diese sich nicht ausreichend an der Sicherung der strategisch wichtigen Wasserstraße beteiligen.
Trump äußerte sich erneut verärgert über den mangelnden Beitrag der Verbündeten und bezeichnete dies als „erstaunlich“. Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt, durch die ein erheblicher Teil des globalen Ölhandels fließt. Eine Blockade hätte massive Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und insbesondere auf Japan, das stark von Ölimporten abhängig ist.
Die japanischen Aktienmärkte reagierten bisher vergleichsweise gelassen auf die Drohungen, doch die Unsicherheit belastet die Anleger. Der Ölpreis stieg bereits über die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel, was die Kosten für japanische Unternehmen in die Höhe treibt. Die Regierung in Tokio steht vor der Herausforderung, die Wirtschaft vor den Folgen einer möglichen Blockade zu schützen.
Quellen: Japan Times, FAZ Online