Philippinen beschuldigen China der Vergiftung umstrittener Gewässer

Die Philippinen haben China beschuldigt, die umstrittenen Gewässer im Südchinesischen Meer mit Zyanid vergiftet zu haben. Nach Angaben des philippinischen Marine-Sprechers Rear Admiral Roy Vincent Trinidad wurden zwischen Februar, Juli und Oktober 2025 insgesamt zehn Flaschen mit der giftigen Substanz von Booten beschlagnahmt, die von chinesischen Fischkuttern aus gestartet waren.

Die philippinischen Truppen hatten die Flaschen bei Patrouillenfahrten in den umkämpften Gewässern sichergestellt. Trinidad erklärte, dass dies ein klarer Verstoß gegen internationale Umweltgesetze sei und die marine Ökologie ernsthaft gefährde. Die Philippinen haben China aufgefordert, die Verantwortung für diese Aktionen zu übernehmen und Maßnahmen zu ergreifen, um weitere Schäden zu verhindern.

Dieser Vorfall verschärft die bereits angespannten Beziehungen zwischen den beiden Ländern, die seit Jahren territoriale Ansprüche im Südchinesischen Meer geltend machen. Die Philippinen haben versprochen, die Beweise internationalen Organisationen vorzulegen, um eine Untersuchung einzuleiten.

Quellen: Channel News Asia