In Dresden-Prohlis sind fünf Personen mit Kohlenmonoxid vergiftet worden, nachdem sie in einer Wohnung gegrillt hatten. Der Notarzt wies alle Betroffenen in umliegende Kliniken ein, wie die Feuerwehr am Morgen mitteilte.
Gefährliche Situation
Die Gruppe hatte offenbar einen Holzkohlegrill in der Wohnung betrieben, ohne für ausreichende Belüftung zu sorgen. Kohlenmonoxid ist ein farb- und geruchloses Gas, das bereits in geringen Konzentrationen lebensgefährlich sein kann.
Einsatzkräfte der Feuerwehr Dresden rücken regelmäßig zu solchen Einsätzen aus, besonders in den wärmeren Monaten. „Das Grillen in geschlossenen Räumen ist extrem gefährlich und kann tödlich enden“, warnte ein Sprecher der Feuerwehr.
Rettungseinsatz
Die alarmierten Rettungskräfte versorgten die Betroffenen vor Ort mit Sauerstoff und überprüften die Kohlenmonoxid-Werte in der Wohnung. Die genauen Umstände des Vorfalls werden noch untersucht. Die Polizei Dresden ermittelt.
Quellen: MDR – Nachrichten