Peru verlängert Wahltag nach technischen Problemen

Die Präsidentschaftswahlen in Peru sind von technischen Problemen überschattet worden. Die Nationale Wahljury (JNE) hat beschlossen, den Wahltag bis Montag zu verlängern, nachdem mehr als 52.000 Wähler in Lima und in den Auslandsbezirken Orlando (Florida) und Paterson (New Jersey) ihre Stimme nicht wie geplant abgeben konnten.

Die Wahlbehörde hat 187 zusätzliche Wahllokale eingerichtet, um den betroffenen Bürgern die Möglichkeit zu geben, ihre Stimme abzugeben. Gleichzeitig wurden Wahlfirmen aufgefordert, die Veröffentlichung von Umfrageergebnissen auszusetzen, um die Integrität des Wahlprozesses nicht zu gefährden.

Die vorläufigen Ergebnisse deuten darauf hin, dass Keiko Fujimori und Rafael López Aliaga die aussichtsreichsten Kandidaten für die Stichwahl sind. Die endgültigen Ergebnisse werden frühestens am Dienstag erwartet.

Quellen: Mercopress, France 24