Großbritannien lehnt Trumps Blockade-Pläne für Hormusstraße ab

Die britische Regierung unter Premierminister Keir Starmer wird sich nicht an einer von US-Präsident Donald Trump angeordneten Blockade der Hormusstraße beteiligen. Dies bestätigte Starmer in einer offiziellen Stellungnahme. Die strategisch wichtige Meerenge ist für einen Großteil des globalen Öltransports von entscheidender Bedeutung.

Internationale Differenzen im Umgang mit Iran

Trump hatte die Blockade von Schiffen, die die Straße von Hormus passieren, angeordnet. Die Maßnahme richtet sich gegen den Iran und soll nach US-Angaben die Sicherheit in der Region gewährleisten. Großbritannien und Frankreich halten jedoch an ihren eigenen Plänen für die Region fest.

Starmer betonte, dass Großbritannien zwar weiterhin an einer friedlichen Lösung der Spannungen mit dem Iran arbeite, aber andere Wege als die USA verfolgen werde. Die Position wird von mehreren europäischen Verbündeten geteilt, wie aus einer gemeinsamen Erklärung hervorgeht.

Die Hormusstraße zwischen Oman und dem Iran ist eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt. Etwa ein Fünftel des globalen Ölverbrauchs passiert diese Meerenge.

Quellen: Politico Europe, DR News, EU Reporter