Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat während seines Besuchs in China die Regierung in Peking aufgefordert, ihre Märkte stärker zu öffnen. Dies sei notwendig, um das ‚unhaltbare‘ Handelsdefizit zwischen China und der Europäischen Union zu verringern, so Sánchez. Spanien gilt als einer der wichtigsten wirtschaftlichen Verbündeten Chinas in Europa.
Sánchez betonte, dass eine ausgewogenere Handelsbeziehung für beide Seiten von Vorteil sei. Er forderte China auf, konkrete Schritte zu unternehmen, um den Zugang europäischer Unternehmen zum chinesischen Markt zu erleichtern. Dies sei insbesondere im Hinblick auf die aktuellen globalen wirtschaftlichen Herausforderungen von großer Bedeutung.
Die Forderungen des spanischen Ministerpräsidenten kommen zu einer Zeit, in der die Handelsbeziehungen zwischen der EU und China zunehmend unter Spannung stehen. Die EU hat wiederholt kritisiert, dass chinesische Unternehmen unfaire Wettbewerbsvorteile genießen würden, während europäische Unternehmen im Gegenzug oft mit Handelshemmnissen konfrontiert sind.
Quellen: EUobserver