HS2-Zugänderungen könnten Kapazität und Geschwindigkeit im Norden reduzieren

Die britische Regierung steht vor neuen Herausforderungen beim milliardenschweren HS2-Hochgeschwindigkeitsbahnprojekt. Wie der Guardian berichtet, könnten geplante Änderungen an den Zugabmessungen die Kapazität und Geschwindigkeit der Verbindungen nördlich von Birmingham deutlich reduzieren.

Kostenexplosion und Leistungseinbußen befürchtet

Ein hochrangiger Regierungs- und Bahnexperte warnt, dass die Überarbeitung des ursprünglichen Zugauftrags im Wert von 2 Milliarden Pfund das Gegenteil der beabsichtigten Wirkung haben könnte. Statt Serviceprobleme zu verhindern, drohten nun weniger Sitzplätze, langsamere Reisezeiten und möglicherweise höhere Kosten.

Die 54 Hochgeschwindigkeitszüge, die in Großbritannien von einem Joint Venture gebaut werden sollen, waren ursprünglich auf maximale Kapazität ausgelegt. Die nun geplanten Modifikationen zielen darauf ab, Betriebsprobleme auf den Strecken nördlich von Birmingham zu vermeiden, könnten aber die Gesamtleistung des Prestigeprojekts beeinträchtigen.

Quellen: The Guardian