Die Stahlindustrie steht vor einem historischen Wendepunkt: In Namibia ist es erstmals gelungen, die Erzreduktion im Industriemaßstab mit Wasserstoff durchzuführen. Dieses Verfahren könnte die Stahlproduktion weltweit deutlich klimafreundlicher machen.
Bisher wird bei der Stahlherstellung Kohle als Reduktionsmittel eingesetzt, was große Mengen an CO₂ freisetzt. Die Nutzung von grünem Wasserstoff hingegen ermöglicht eine nahezu emissionsfreie Produktion. Namibia bietet aufgrund seiner hervorragenden Bedingungen für die Erzeugung von Solar- und Windenergie ideale Voraussetzungen für die Herstellung von grünem Wasserstoff.
Experten sehen in diesem Erfolg einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer klimaneutralen Industrie. Die Technologie könnte auch andere Länder dazu inspirieren, ähnliche Projekte umzusetzen und so einen entscheidenden Beitrag zur Reduzierung der globalen CO₂-Emissionen leisten.
Quellen: heise online