In Botswana gibt es neue Erkenntnisse zum jüngsten Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS). Wie der amtierende Minister für Landwirtschaft und Bodenschätze, Dr. Edwin Dikoloti, mitteilte, deuten Untersuchungen darauf hin, dass der Ausbruch im Ramatlabama Artificial Insemination (AI) Training Centre durch menschliche Aktivitäten verursacht wurde.
Ausbruch in Ausbildungsstätte
Das betroffene Zentrum dient der Ausbildung in künstlicher Besamung von Nutztieren. Die genauen Umstände der Übertragung werden noch untersucht, doch erste Hinweise sprechen für menschliches Fehlverhalten als Ursache. Die Regierung hat umgehend Maßnahmen zur Eindämmung ergriffen.
MKS ist eine hoch ansteckende Viruserkrankung, die vor allem Rinder, Schweine und andere Paarhufer befällt. Obwohl für Menschen ungefährlich, kann sie erhebliche wirtschaftliche Schäden in der Landwirtschaft verursachen. Botswana gehört zu den Ländern, die regelmäßig mit MKS-Ausbrüchen zu kämpfen haben.
Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – Southern Africa, AllAfrica – Business