Malawi: Drohnenvorfall am Wohnsitz der Vizepräsidentin sorgt für Aufruhr

Ein ungewöhnlicher Vorfall mit einer Drohne am Wohnsitz der malawischen Vizepräsidentin Jane Ansah hat für politische Spannungen gesorgt. Die Oppositionspartei UDF hat die Regierung aufgefordert, den Vorfall aufzuklären und die Sicherheitsmaßnahmen zu überprüfen.

Die Polizei bestätigte die Festnahme eines 32-jährigen Videografen, der verdächtigt wird, die Drohne über dem Wohnsitz der Vizepräsidentin in Lilongwe geflogen zu haben. Die Behörden behandeln den Vorfall als schwerwiegenden Verstoß gegen die Sicherheitsvorschriften und die Beschränkungen des Luftraums.

Der UDF-Vorsitzende Atupele Muluzi forderte Transparenz und schnelle Maßnahmen, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Die politische Debatte über die Sicherheit hochrangiger Beamter und die Effektivität der staatlichen Sicherheitskräfte nimmt weiter Fahrt auf.

Quellen: AllAfrica – Southern Africa