Auckland prüft Sanktionen gegen Israel wegen Kriegsverbrechen

Der Planungs- und Politikausschuss des Auckland Council hat heute mit deutlicher Mehrheit beschlossen, die Möglichkeit von Sanktionen gegen Unternehmen zu prüfen, die laut UN-Menschenrechtsrat mit israelischen Siedlungen in den palästinensischen Gebieten in Verbindung stehen. Die Entscheidung betrifft Neuseelands größte Stadt und könnte weitreichende politische und wirtschaftliche Folgen haben.

Der Beschluss sieht vor, eine Liste von Unternehmen zu untersuchen, die angeblich in Menschenrechtsverletzungen verwickelt sind. Auckland folgt damit internationalen Vorreitern, die ähnliche Maßnahmen erwägen. Kritiker warnen jedoch vor voreiligen Entscheidungen und möglichen diplomatischen Verwerfungen.

„Diese Untersuchung ist ein wichtiger Schritt für die Menschenrechte“, erklärte ein Ausschussmitglied. „Wir müssen sicherstellen, dass Auckland nicht unwissentlich Kriegsverbrechen unterstützt.“ Die Ergebnisse der Prüfung werden in den kommenden Monaten erwartet.

Quellen: Asia Pacific Report