Helsinki fordert Rückzahlung von Fördergeldern für pro-russische Gruppe

Die Stadt Helsinki hat Fördergelder in Höhe von 45.000 Euro an eine pro-russische Gruppe vergeben, die Propaganda-Sommercamps für Kinder im russisch besetzten Krim organisiert. Nach öffentlicher Kritik fordert die Stadt nun die Rückzahlung der Gelder.

Kontroverse um Fördergelder

Die Förderung der Gruppe hat in Finnland für Empörung gesorgt. Kritiker werfen der Stadt Helsinki vor, Gelder für Aktivitäten vergeben zu haben, die die russische Besatzung der Krim legitimieren. Die Stadt reagierte mit der Forderung nach Rückzahlung und kündigte an, die Vergabepraxis für Fördergelder zu überprüfen.

Politische Reaktionen

Die finnische Regierung hat die Entscheidung der Stadt Helsinki begrüßt. Ein Sprecher betonte, dass Finnland sich klar gegen die russische Besatzung der Krim positioniert und keine Aktivitäten unterstützt, die diese legitimieren. Die Rückforderung der Gelder wird als wichtiger Schritt gesehen, um die finnische Haltung in dieser Frage zu verdeutlichen.

Quellen: Yle English