Frankfurt am Main könnte in den kommenden Monaten einen spürbaren wirtschaftlichen Aufschwung erleben. Grund dafür ist eine neue Richtlinie der Europäischen Union, die internationale Banken dazu verpflichten soll, mehr Arbeitsplätze und Vermögenswerte in die EU zu verlagern. Experten sprechen bereits von einem „kleinen Brexit“, da viele Finanzinstitute ihre Aktivitäten aus London in die EU verlegen müssen.
Hunderte neue Jobs erwartet
Nach Einschätzung von Wirtschaftsexperten könnte Frankfurt als einer der größten Finanzplätze Europas besonders von dieser Entwicklung profitieren. Schätzungen zufolge könnten hunderte neue Arbeitsplätze in der Banken- und Finanzbranche entstehen. Die Stadt hat sich in den letzten Jahren bereits als attraktiver Standort für internationale Finanzdienstleister etabliert.
Wettbewerb mit anderen Finanzzentren
Allerdings steht Frankfurt im Wettbewerb mit anderen europäischen Finanzmetropolen wie Paris oder Amsterdam. Die hessische Landesregierung und die Stadt Frankfurt arbeiten bereits an Maßnahmen, um die Attraktivität des Standorts weiter zu erhöhen. Dazu gehören bürokratische Erleichterungen und gezielte Förderprogramme für ansiedlungswillige Unternehmen.
Quellen: FAZ Online