Der umstrittene israelische Minister Itamar Ben-Gvir hat erneut das Gelände der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem betreten, obwohl die Stätte seit über einem Monat für Besucher geschlossen ist. Laut dem Islamic Endowments Directorate in Jerusalem betrat Ben-Gvir das Gelände durch das Mughrabi-Tor in Richtung Bab al-Silsila (Kettentor).
Die Al-Aqsa-Moschee, das drittheiligste Heiligtum im Islam, ist seit Wochen Schauplatz von Spannungen. Israelische Behörden hatten den Zugang zur Moschee nach jüngsten Unruhen eingeschränkt. Ben-Gvirs Besuch wird von palästinensischer Seite als Provokation gewertet.
Der Vorfall ereignete sich trotz anhaltender internationaler Bemühungen um eine Deeskalation der Situation in Jerusalem. Palästinensische Gruppen verurteilten die Aktion des Ministers scharf und warfen Israel vor, die religiösen Gefühle der Muslime zu missachten.
Quellen: Middle East Monitor