Die philippinische Regierung hat dem Technologieunternehmen Meta ein Ultimatum gestellt. Innerhalb einer Woche soll der Mutterkonzern von Facebook einen konkreten Plan vorlegen, wie er gegen die Verbreitung von Falschinformationen auf seiner Plattform vorgehen will. Sollte Meta dieser Forderung nicht nachkommen, drohen den Angaben zufolge rechtliche Schritte.
Hintergrund ist die zunehmende Sorge der Behörden über den Einfluss von Fake News auf politische Prozesse und die öffentliche Meinungsbildung in dem südostasiatischen Land. Die Philippinen gehören zu den Ländern mit der höchsten Facebook-Nutzung weltweit, was die Plattform zu einem zentralen Kanal für Informationen – und leider auch für Desinformation – macht.
Ein Regierungssprecher betonte, dass man die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen suche, aber gleichzeitig entschlossen sei, die Interessen der philippinischen Bürger zu schützen. Experten verweisen darauf, dass dies nicht das erste Mal ist, dass die philippinische Regierung Druck auf soziale Medien ausübt, um mehr Kontrolle über Online-Inhalte zu erhalten.
Quellen: heise online