In Armenien steht ein besonderes unterirdisches Heilzentrum für Asthma-Patienten vor dem Aus. Die Einrichtung, die bisher teilweise staatlich finanziert wurde, verliert nun die öffentliche Unterstützung. Die Regierung begründet diesen Schritt damit, dass die angewandten Behandlungsmethoden nicht wissenschaftlich belegt seien.
Traditionelle Methode in Gefahr
Das Zentrum nutzt die einzigartigen mikroklimatischen Bedingungen unterirdischer Salzstollen, um Asthma-Symptome zu lindern. Diese Methode hat in Armenien eine lange Tradition und zieht Patienten aus dem ganzen Land an. Viele Betroffene berichten von deutlichen Verbesserungen ihrer Beschwerden nach den Therapiesitzungen.
Existenzängste bei Patienten und Betreibern
Mit dem Wegfall der staatlichen Mittel droht nun die Schließung der Einrichtung. Patienten und Betreiber protestieren gegen die Entscheidung und verweisen auf die nachweislich positiven Effekte der Behandlung. Sie fordern eine Überprüfung der Regierungsentscheidung und warnen vor den Konsequenzen für hunderte chronisch kranke Menschen.
Quellen: Euronews