Machtkampf bei Italiens ältester Bank Monte dei Paschi di Siena entschieden

Bei der italienischen Bank Monte dei Paschi di Siena ist der Machtkampf um die Führungsposition entschieden worden. Die Hauptversammlung hat überraschend den bisherigen Vorstandsvorsitzenden Luigi Lovaglio wieder ins Amt gewählt, wie die FAZ berichtet.

Die Bank, die als älteste noch existierende Bank der Welt gilt, stand in den letzten Wochen im Mittelpunkt eines heftigen Führungsstreits. Verhärtete Fronten zwischen verschiedenen Interessengruppen hatten die Situation zugespitzt.

Stabilisierung der Bank im Fokus

Lovaglio, der seit 2022 an der Spitze der Bank steht, hatte zuletzt einen Restrukturierungsplan vorgelegt, der auf eine Stabilisierung des angeschlagenen Instituts abzielt. Die Wiederwahl deutet darauf hin, dass die Aktionäre seinen Kurs unterstützen.

Die Monte dei Paschi di Siena war in den vergangenen Jahren mehrfach mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert und musste vom italienischen Staat gerettet werden. Die jüngste Entscheidung könnte nun Planungssicherheit für die Zukunft bringen.

Quellen: FAZ Online