In Hessen sorgt eine geplante Kürzung der Honorare für psychotherapeutische Betreuung für Aufregung. Die Wiesbadener Gesundheitsdezernentin hat deutlich gemacht, dass diese Maßnahme nicht nur die Therapeuten selbst, sondern insbesondere die Versorgung von Kindern in den Kommunen gefährden könnte.
Die Kürzungen, die von der Landesregierung beschlossen wurden, treffen auf ein starkes Echo aus der Ärzteschaft. Viele Fachleute befürchten, dass die psychotherapeutische Versorgung in Hessen weiter verschlechtert wird. In den letzten Jahren gab es bereits zahlreiche Berichte über lange Wartezeiten und mangelnde Ressourcen, weshalb die aktuellen Kürzungen als weiterer Rückschlag wahrgenommen werden.
Die Gesundheitsdezernentin appelliert an die Politik, die Entscheidung zu überdenken und stattdessen in die psychotherapeutische Versorgung zu investieren. „Gerade Kinder und Jugendliche brauchen eine gute Betreuung und Unterstützung, um psychische Probleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln“, betont sie. Die Diskussion um die Honorarkürzungen ist ein wichtiges Thema, das nicht nur die medizinische Fachwelt, sondern auch die Gesellschaft insgesamt betrifft.
Quellen: FAZ Online