In einem dramatischen Wendepunkt für den gestrandeten Buckelwal Timmy hat der Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus, grünes Licht für einen privat organisierten Rettungsversuch gegeben. Die Initiative zeigt, dass sich zahlreiche Bürger und Umweltschützer für das Wohl des Tieres einsetzen. Die ersten Spülmaßnahmen zur Vorbereitung der Hebekissen haben bereits begonnen.
Timmy, der vor einigen Tagen an der Ostseeküste gestrandet ist, hat das öffentliche Interesse auf sich gezogen. Die Rettungsaktion wird von einer privaten Gruppe organisiert, die sich um die Bergung des Wals kümmert. Die zuständigen Behörden haben die Initiative überprüft und ihr nun offiziell zugestimmt. „Es ist eine privat finanzierte Initiative gewesen, die die Behörden überzeugte“, erklärte WELT-Reporter Gerrit Schröder.
Die ersten Maßnahmen sind bereits angelaufen, um das Tier in Sicherheit zu bringen. Ob die Rettungsaktion jedoch erfolgreich sein wird, bleibt abzuwarten, da Experten skeptisch sind und auf die Risiken solcher Unterfangen hinweisen. Trotzdem ist die Hoffnung auf eine Rettung von Timmy in der Region groß, und viele Menschen beobachten gespannt die Entwicklungen.
Quellen: Welt Online, ZDF Heute, FAZ Online