Frankreich hat den Generaldirektor der palästinensischen Menschenrechtsgruppe Al-Haq, Shawan Jabarin, daran gehindert, in das Land einzureisen. Jabarin sollte an einer Reihe hochrangiger Treffen in Europa teilnehmen, darunter Briefings im französischen Parlament und im Außenministerium.
Die Entscheidung, ihm ein Visum zu verweigern, kam nach Angaben der Organisation „kurzfristig“ und wird als politisch motiviert betrachtet. Kritiker sehen hierin einen weiteren Schritt zur Einschränkung der Stimmen der palästinensischen Menschenrechtsverteidiger in der internationalen Arena.
Die Situation wirft Fragen zur Unterstützung von Menschenrechten und zur politischen Agenda Frankreichs auf, insbesondere im Hinblick auf die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten und die Behandlung der palästinensischen Bevölkerung.
Quellen: Middle East Monitor, Middle East Eye