Türkische Polizei nimmt 162 Personen wegen Online-Posts fest

Die türkische Polizei hat in einer großangelegten Aktion 162 Personen festgenommen, die in sozialen Netzwerken über die jüngsten Schulschießereien in der Türkei posteten. Bei den Vorfällen wurden mindestens 16 Menschen verletzt und neun weitere getötet, darunter auch Schüler. Die Schießereien fanden in der südöstlichen Türkei statt und sorgten für landesweite Bestürzung.

Die Festnahmen erfolgen in einem Kontext, in dem die Regierung bestrebt ist, die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten und auf die wachsende Besorgnis über Waffengewalt und Gewalt an Schulen zu reagieren. Die Polizei erklärte, dass einige der Festgenommenen möglicherweise gegen das Gesetz zur Bekämpfung von Hassreden und Fehlinformationen verstoßen haben.

Einige der Festgenommenen sind auch wegen ihrer kritischen Kommentare zur Regierungspolitik in der Vergangenheit aufgefallen. Dies wirft Fragen zur Meinungsfreiheit und zur Reaktion der türkischen Regierung auf die öffentliche Diskussion über solche gewalttätigen Vorfälle auf.

Quellen: BBC News, Al-Monitor