Falschmeldung über Musevenis Aufforderung an Kenia zur Gewalt gegen Opposition entlarvt

Kampala – Eine kürzlich verbreitete Falschmeldung über den ugandischen Präsidenten Yoweri Museveni hat in den sozialen Medien für Aufregung gesorgt. Berichten zufolge soll Museveni seinen kenianischen Amtskollegen angewiesen haben, Oppositionelle ‚mit tödlicher Gewalt‘ zu behandeln. Diese Informationen wurden jedoch als gefälscht entlarvt.

Die Plattform Africa Check hat bestätigt, dass es keinen Beweis für eine solche Aufforderung gibt und die entsprechenden Grafiken und Aussagen manipuliert wurden. Museveni, der seit 1986 an der Macht ist, steht immer wieder in der Kritik wegen seines Umgangs mit der Opposition und der Menschenrechte in Uganda, dennoch ist die Verbreitung solcher Falschmeldungen besorgniserregend und könnte die öffentliche Wahrnehmung und das Vertrauen in die politischen Institutionen weiter untergraben.

Die ugandische Regierung hat sich gegen diese Falschmeldungen ausgesprochen und betont, dass solche Nachrichten nur zur Verwirrung und zur Spaltung der Gesellschaft beitragen. Medien und Bürger sind aufgefordert, kritisch mit Informationen umzugehen und Quellen zu überprüfen, um die Verbreitung von Fehlinformationen zu verhindern.

Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Kenya