Kuba bereitet sich auf mögliche US-Angriffe vor

Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel hat am Donnerstag in Havanna anlässlich des 65. Jahrestages der Invasion in der Schweinebucht eine klare Botschaft gesendet: Kuba wünscht keinen Konflikt mit den Vereinigten Staaten, ist jedoch bereit, sich zu verteidigen, falls es erneut angegriffen wird. In militärischer Uniform gekleidet, sprach er vor einer Menge von Unterstützern und betonte die Entschlossenheit der kubanischen Bevölkerung.

Díaz-Canel wies darauf hin, dass die kubanische Regierung die aktuellen Spannungen mit den USA ernst nimmt, insbesondere in Anbetracht der jüngsten Äußerungen des ehemaligen Präsidenten Donald Trump, der angedeutet hatte, dass seine Administration nach dem Konflikt im Iran ein Augenmerk auf Kuba legen könnte. Trotz der aggressiven Rhetorik, die aus Washington kommt, betonte der Präsident, dass Kuba nicht den Wunsch nach Konflikten hege.

Die Gedenkveranstaltung erinnerte nicht nur an die historischen Ereignisse, sondern diente auch als Plattform, um die nationale Einheit und den Widerstand gegen ausländische Aggressionen zu stärken. Díaz-Canel appellierte an die Solidarität und den Kampfgeist der Kubaner und versprach, dass jede Bedrohung mit Entschlossenheit begegnet werden würde.

Quellen: CBS News, PBS NewsHour