Norwegischer Entwicklungsminister betont Bedeutung von Auslandshilfe

In einem aktuellen Interview betonte Åsmund Aukrust, Norwegens Minister für Entwicklung, die Wichtigkeit von Auslandshilfe in Zeiten globaler Krisen. Er erklärte, dass Norwegen trotz der finanziellen Einschnitte, die viele andere Länder vorgenommen haben, weiterhin ein Prozent seines nationalen Budgets für Hilfsmaßnahmen bereitstellt.

Aukrust, der selbst einen massiven Terroranschlag in Norwegen überlebt hat, sieht in der Unterstützung von Entwicklungsländern einen Weg, um das Gute in der Welt zu fördern und demokratische Werte zu stärken. In einer Zeit, in der Konflikte in Regionen wie dem Mittleren Osten und der Ukraine zunehmen, ist es für Aukrust von größter Bedeutung, dass Norwegen seine Rolle als Geberland aufrechterhält.

Seine Aussagen kommen in einem Umfeld, in dem viele westliche Länder ihre Hilfsbudgets kürzen, was die humanitäre Situation in mehreren Krisenregionen weiter verschärfen könnte. Norwegen hingegen bleibt seiner Philosophie treu, dass langfristige Investitionen in Entwicklungshilfe letztlich auch den Frieden und die Stabilität in der Welt fördern.

Quellen: The Independent