Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran nehmen weiter zu, nachdem die US-Marine seit dem 13. April eine Seeblockade gegen iranische Häfen verhängt hat. Laut Berichten haben bereits 21 Schiffe den Anweisungen der US-Streitkräfte Folge geleistet und mussten umkehren. In Reaktion darauf drohte der Iran, die Straße von Hormuz, eine der wichtigsten Wasserstraßen der Welt, erneut zu schließen.
Ein Sprecher des iranischen Verteidigungsministeriums erklärte, dass die Straße nur unter Bedingungen eines Waffenstillstands geöffnet sei und militärische Schiffe oder solche, die mit feindlichen Kräften verbunden seien, nicht passieren dürfen. Diese Drohungen könnten zu einer weiteren Eskalation der militärischen Auseinandersetzungen in der Region führen und die ohnehin schon angespannten Marktbedingungen für Öl weiter destabilisieren.
Die wirtschaftlichen Folgen sind bereits spürbar, da die Unsicherheit über die Situation in der Straße von Hormuz zu einem Rückgang der asiatischen Aktienmärkte geführt hat. Analysten warnen, dass die anhaltenden Konflikte die globalen Ölpreise stark beeinflussen könnten, was sich in den kommenden Wochen negativ auf die Weltwirtschaft auswirken dürfte.
Quellen: Middle East Eye, ZEIT Online