Der ukrainische Schriftsteller Juri Andruchowytsch ist der diesjährige Preisträger des Stefan-Heym-Preises, der am 18. April 2026 in Chemnitz verliehen wurde. Andruchowytsch, bekannt für seine tiefgründigen literarischen Werke, bezeichnete die Auszeichnung als große Ehre und versprach, in seiner Dankesrede auf die aktuelle Situation in der Ukraine und den Krieg einzugehen.
Der Stefan-Heym-Preis wird seit 1993 von der Stadt Chemnitz verliehen und zeichnet Autoren aus, die sich mit gesellschaftspolitischen Themen auseinandersetzen. Die Verleihung fand im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung statt, die zahlreiche Gäste aus Politik, Kultur und Literatur anzog. Andruchowytsch, der bereits international für sein Engagement und seine literarischen Fähigkeiten gewürdigt wurde, sagte, dass er die Stimme seiner Heimat und der Menschen in der Ukraine in seinen Arbeiten vertreten möchte.
Die Stadt Chemnitz, die sich in den letzten Jahren als kultureller Standort etabliert hat, setzt mit der Verleihung des Preises ein Zeichen für die Unterstützung von Künstlern, die sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen. Andruchowytsch plant, auch in Zukunft seine Stimme für die Ukraine zu erheben und dabei die Bedeutung von Kunst und Literatur in Krisenzeiten zu betonen.
Quellen: MDR – Nachrichten