In Paraguay steht das Bildungssystem unter Schock, nachdem mindestens 13 Schulen in den vergangenen Tagen Drohungen erhalten haben, die auf mögliche Schießereien anspielen. Die Drohungen wurden auf den Wänden der Schultoiletten hinterlassen und lösten bei Schülern, Eltern und Lehrern große Besorgnis aus. Sonia Escauriza, Direktorin für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Bildungsministerium, bestätigte die Vorfälle und berichtete, dass die Nachricht ‚Morgen wird es eine Schießerei geben‘ mehrfach aufgetaucht sei.
Die Behörden gehen der Möglichkeit nach, dass es sich um eine Art virale Herausforderung handelt, die Schüler dazu anspornen könnte, solche bedrohlichen Nachrichten zu verbreiten. Die Ermittlungen wurden intensiviert, um die Urheber der Drohungen zu identifizieren und um jegliche Gefahr für die Schüler zu verhindern. Der Fall wird von der Polizei und spezialisierten Ermittlern bearbeitet, die die Hintergründe der Drohungen aufklären sollen.
Das Bildungsministerium betonte, dass die Sicherheit der Schüler oberste Priorität habe und man eng mit den Sicherheitsbehörden zusammenarbeite. Auch die Schulleitungen wurden angewiesen, verstärkte Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen und die Eltern über die Situation zu informieren. Die betroffenen Schulen erhielten Unterstützung und Beratungsdienste, um den psychologischen Stress zu mildern, der durch die Bedrohungen ausgelöst wurde.
Als Vorsichtsmaßnahme wurden an einigen Schulen zusätzliche Sicherheitskräfte eingesetzt, um die Lage zu beruhigen und das Vertrauen der Schulgemeinschaft wiederherzustellen. Die Ermittlungen dauern an, und die Behörden fordern die Bevölkerung auf, wachsam zu bleiben und verdächtige Aktivitäten zu melden.
Quellen: Mercopress