Die Behörde für Innere Sicherheit (Department of Homeland Security, DHS) hat angekündigt, dass einige ihrer geplanten Lager für die Einwanderung, die während der Amtszeit von Präsident Trump initiiert wurden, zurückgestellt oder in ihrem Umfang reduziert werden. Diese Entscheidung kommt als Reaktion auf den zunehmenden Widerstand von Bundesstaaten und Städten, die sich gegen die Errichtung solcher Einrichtungen aussprechen.
Markwayne Mullin, der neue Sekretär für Innere Sicherheit, überprüft die Maßnahmen seiner Vorgängerin Kristi Noem und hat bereits signalisiert, dass er eine andere Richtung einschlagen möchte. In Anbetracht der massiven Kritik an den Bedingungen in den bestehenden Lagern und dem Druck durch Menschenrechtsorganisationen wird erwartet, dass die Politik der Einwanderung in den kommenden Monaten neu gestaltet wird.
Die Ankündigung wird von vielen als Schritt in die richtige Richtung angesehen, da sie darauf hinweist, dass die Regierung bestrebt ist, humanitäre Aspekte in der Einwanderungspolitik stärker zu berücksichtigen. Währenddessen fordern zahlreiche Aktivisten eine umfassende Reform des Einwanderungssystems, die über kurzfristige Maßnahmen hinausgeht.
Quellen: Maryland Matters