Der ungarische Premierminister Péter Magyar hat seine Absicht bekundet, die Beziehungen zu Polen zu stärken, um die Verbindungen zur Europäischen Union nach den Jahren der illiberalen Herrschaft unter Viktor Orbán zu erneuern. In einer ersten Erklärung äußerte Magyar, dass er sich auf die Erfahrungen von Polens Ministerpräsident Donald Tusk stützen möchte, um die diplomatischen Beziehungen zur EU zu revitalisieren.
Seit den Veränderungen in der politischen Landschaft 1989 haben Ungarn und Polen eine besondere Beziehung gepflegt, die durch gemeinsame historische Erfahrungen und politische Herausforderungen geprägt ist. Magyar plant, diese Beziehung zu nutzen, um Ungarns Position in der EU zu festigen und eine bessere Zusammenarbeit mit den europäischen Institutionen zu fördern.
Die ungarische Regierung unter Magyar wird sich voraussichtlich auch mit Fragen der Rechtsstaatlichkeit und der demokratischen Standards befassen, die während Orbáns Amtszeit angegriffen wurden. Die Zusammenarbeit mit Polen könnte eine Schlüsselrolle dabei spielen, das Vertrauen in Ungarn innerhalb der EU wiederherzustellen.
Quellen: The Guardian – World, The Guardian – Europe