VAE-Minister bezeichnet Schließung der Straße von Hormuz als wirtschaftlichen Terrorismus

Der Minister für Energie und Infrastruktur der Vereinigten Arabischen Emirate, Saeed Bin Mubarak Al Hajeri, hat die Schließung der Straße von Hormuz als „wirtschaftlichen Terrorismus“ bezeichnet. In einem Interview mit dem Indian Express forderte er die „vollständige und bedingungslose Wiedereröffnung“ der strategisch wichtigen Wasserstraße. Die Straße von Hormuz ist eine der wichtigsten Wasserstraßen der Welt und spielt eine entscheidende Rolle im globalen Ölhandel.

Al Hajeri betonte, dass jede Lösung im Konflikt mit Iran die Wiederherstellung des freien Zugangs zur Straße von Hormuz berücksichtigen müsse. Die Schließung könnte gravierende Auswirkungen auf die wirtschaftliche Stabilität der Region und darüber hinaus haben, insbesondere in einer Zeit, in der die Weltwirtschaft bereits unter Druck steht.

Die Äußerungen des Ministers spiegeln die Besorgnis der VAE über die anhaltenden Spannungen und Konflikte in der Region wider, die immer wieder die Sicherheit der Schifffahrt und den internationalen Handel gefährden. Die VAE haben sich in der Vergangenheit für diplomatische Lösungen ausgesprochen und setzen sich für eine friedliche Beilegung von Konflikten in der Region ein.

Quellen: Middle East Eye