Inmitten der anhaltenden Spannungen im Jemen hat ein hochrangiger Offizieller der Houthi-Bewegung gewarnt, dass die Gruppe die Bab al-Mandeb-Straße schließen könnte. Hussein al-Ezzi, stellvertretender Außenminister der Houthi-Administration in Sanaa, äußerte sich auf der Plattform X und betonte, dass diese Maßnahme als Reaktion auf die fortwährenden Bemühungen der USA verstanden werden könnte, den Friedensprozess im Jemen zu behindern.
Die Bab al-Mandeb-Straße ist eine der bedeutendsten Wasserstraßen der Welt, durch die ein erheblicher Teil des internationalen Handels verläuft. Eine Schließung dieser Straße würde nicht nur die jemenitische Wirtschaft weiter destabilisieren, sondern auch globale Lieferketten massiv stören. Die Houthi-Drohung könnte international auf Widerstand stoßen, da zahlreiche Länder von der Offenheit dieser Schifffahrtsroute abhängig sind.
Die Ankündigung kommt in einer Zeit, in der der Konflikt im Jemen bereits zu einer humanitären Krise geführt hat, die Millionen von Menschen betrifft. Beobachter warnen, dass solche Eskalationen die Verhandlungen um einen dauerhaften Frieden im Jemen weiter erschweren könnten.
Quellen: Middle East Eye