Japan macht einen bedeutenden Schritt in der Modernisierung seines Bildungssystems. Die Regierung verabschiedete ein Gesetz, das digitale Schulbücher als offizielle Lernmaterialien anerkennt. Dies gab das Bildungsministerium am Dienstag bekannt.
Die neuen digitalen Lehrbücher sollen ab dem Fiskaljahr 2030 flächendeckend eingesetzt werden, nachdem sie 2028 eine behördliche Prüfung durchlaufen haben. Die Maßnahme ist Teil der Digitalisierungsstrategie der japanischen Regierung und soll das Lernen interaktiver und zugänglicher machen.
Bildungsexperten begrüßen den Schritt, weisen jedoch auf Herausforderungen hin, insbesondere bei der technischen Ausstattung von Schulen in ländlichen Regionen. Das Ministerium kündigte an, entsprechende Förderprogramme aufzulegen, um die digitale Spaltung zu überwinden.
Quellen: Japan Times