Im ausverkauften Weserstadion in Bremen fand am Sonntag das mit Spannung erwartete Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV statt. Werder konnte sich mit einem klaren 3:1-Sieg durchsetzen und festigte damit seine Position in der Bundesliga. Die Partie war von intensiven Emotionen geprägt und wird in beiden Städten noch lange diskutiert werden.
Besonders auffällig waren die Vorkommnisse im Gästeblock, wo HSV-Fans Leuchtraketen in Richtung der Werder-Spieler und gegnerischen Anhänger feuerten. Dies führte zu einem Eklat, der die Polizei auf den Plan rief. Im Gästebereich wurde zudem eine Toilette in Brand gesetzt, was die Lage weiter eskalierte. Die Polizeigewerkschaft forderte daraufhin eine Rechnung an den Hamburger SV für die entstandenen Schäden.
Sportlich gesehen ist die Situation für den HSV alarmierend; der Verein hat nur eines der letzten neun Spiele gewonnen und steht damit im Abstiegskampf unter Druck. Der Trainer des HSV, Tim Walter, muss sich nun intensiver mit der Situation auseinandersetzen, während die Werderaner ihren Sieg feiern und sich auf die kommenden Herausforderungen konzentrieren können.
Quellen: Welt Online, Süddeutsche Zeitung, Der Tagesspiegel