Laut einer aktuellen Umfrage des ISEAS-Yusof Ishak Institute hat Singapur erstmals die Führungsrolle in der Region Südostasien übernommen. Die Umfrage zeigt, dass mehr Befragte Vertrauen in die ASEAN-Staaten haben, die regelbasierte Ordnung aufrechtzuerhalten, als in die Vereinigten Staaten. Dies ist ein bemerkenswerter Wandel, der die wachsende Skepsis gegenüber der US-Politik unter der Führung von Donald Trump widerspiegelt.
Die Studie, die am Dienstag veröffentlicht wurde, hebt Singapurs Rolle als stabiler und vertrauenswürdiger Akteur in der Region hervor. Gleichzeitig bleibt der Einfluss der USA, insbesondere unter Trump, eine zentrale Sorge für viele Länder in Südostasien. Die Ergebnisse zeigen, dass die Region zunehmend auf regionale Zusammenarbeit setzt, um globale Herausforderungen wie den Klimawandel zu bewältigen.
Die Umfrage unterstreicht auch die wachsende Bedeutung Chinas in der Region. Wenn Länder gezwungen sind, sich zwischen den USA und China zu entscheiden, liegt China mittlerweile knapp vorne. Dies spiegelt die sich wandelnden geopolitischen Prioritäten in Südostasien wider.
Quellen: Channel News Asia