Die indische Regierung hat sich deutlich gegen die US-Politik im Irankonflikt positioniert. In einer öffentlichen Erklärung hieß es, die USA sollten „ihren Krieg nicht nach Indien bringen“. Die Aussage spiegelt die wachsende Sorge über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Konflikts wider, der bereits jetzt die Handelsbeziehungen und die Energieversorgung Indiens beeinträchtigt.
Indien ist einer der größten Importeure von Öl aus der Region und sieht sich durch die Eskalation zwischen den USA und Iran direkt betroffen. Die Kritik an den USA wird dabei auch von Ressentiments in der Bevölkerung begleitet, die die amerikanische Rolle im Konflikt zunehmend negativ bewertet.
Experten warnen vor einer weiteren Verschärfung der Situation, die nicht nur die Region, sondern auch globale Handelsströme destabilisieren könnte. Indien fordert eine diplomatische Lösung des Konflikts, um weitere wirtschaftliche Schäden abzuwenden.
Quellen: FAZ Online, France 24