Der argentinische Präsident Javier Milei hat in einer gemeinsamen Erklärung mit dem chilenischen Präsidenten José Antonio Kast die Unterstützung Chiles für Argentiniens Souveränitätsansprüche über die Falkland-Inseln, Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln bekräftigt. Diese diplomatische Geste, die während Kasts erstem Staatsbesuch in Buenos Aires am 6. April erfolgte, hat im chilenischen Senat sofortige Kritik hervorgerufen.
Der chilenische Präsident hatte offiziell die Souveränitätsansprüche Argentiniens über die umstrittenen Gebiete unterstützt, was zu einem politischen Sturm in Chile führte. Senatoren kritisierten diese Haltung und warfen Kast vor, die Interessen Chiles zu vernachlässigen. In Argentinien hingegen wurde diese Unterstützung als diplomatischer Erfolg angesehen, der die langjährigen territorialen Ansprüche auf internationaler Bühne stärkt.
Die Falkland-Inseln sind seit Jahrzehnten ein umstrittenes Gebiet, das sowohl von Argentinien als auch von Großbritannien beansprucht wird. Der Konflikt um die Inseln hatte 1982 zu einem bewaffneten Konflikt zwischen beiden Ländern geführt. Mileis erneute Diplomatische Offensive zielt darauf ab, internationale Unterstützung für Argentiniens Position zu gewinnen und die historische Forderung nach Souveränität über die Inseln zu bekräftigen.
Quellen: Rio Times Online