Der Krieg in Sudan, der nun ins vierte Jahr geht, hat verheerende Auswirkungen auf das Gesundheitssystem des Landes. Laut einer aktuellen Mitteilung des Gesundheitsministeriums sind 37 Prozent der Gesundheitseinrichtungen aufgrund von Kämpfen und Ressourcenmangel nicht mehr funktionsfähig.
Das einzige noch funktionierende Krankenhaus, das tropische Krankheiten behandelt, steht vor enormen Herausforderungen. Die Ärzte und Pflegekräfte kämpfen täglich gegen die Überlastung und den Mangel an medizinischem Material. Viele Patienten können nicht behandelt werden, da die Infrastruktur im Land weitgehend zusammengebrochen ist.
Der anhaltende Konflikt hat nicht nur zu einer humanitären Krise geführt, sondern auch zu einem Zusammenbruch der grundlegenden Gesundheitsdienste. Experten warnen, dass ohne sofortige internationale Hilfe die Situation weiter eskalieren wird und die ohnehin schon geschwächte Bevölkerung weiter leidet.
Quellen: Al Jazeera English