Simbabwe: Menschenrechtsverletzungen nehmen zu

Eine neue Untersuchung der Zimbabwe Peace Project (ZPP) hat ergeben, dass die Zahl der Menschenrechtsverletzungen in Simbabwe im Monat März stark angestiegen ist. Die Zunahme wird hauptsächlich auf die politischen Spannungen zurückgeführt, die im Vorfeld von öffentlichen Anhörungen zu dem umstrittenen Verfassungsänderungsgesetz Nr. 3 entstanden sind.

Die Berichte dokumentieren eine Vielzahl von Übergriffen, darunter willkürliche Festnahmen, Einschüchterungen und Gewalt gegen Bürger und Aktivisten, die sich gegen die Regierung aussprechen. Die Menschenrechtslage in Simbabwe bleibt angespannt, da die Regierung in den letzten Jahren zunehmend repressiv gegenüber politischen Gegnern und zivilgesellschaftlichen Initiativen vorgeht.

Die Internationalen Organisationen und lokale Menschenrechtsgruppen fordern die Regierung auf, die Rechte der Bürger zu respektieren und eine transparente und faire politische Atmosphäre zu schaffen. Die Zunahme von Menschenrechtsverletzungen könnte das Vertrauen in die bevorstehenden Wahlen gefährden, die für dieses Jahr geplant sind.

Quellen: AllAfrica – Southern Africa, Mail & Guardian (SA)