Japan warnt vor möglichem Großbeben nach Erdbeben der Stärke 7,7

Japan steht nach einem schweren Erdbeben der Stärke 7,7, das am Montag in den Pazifischen Gewässern vor der Küste der Präfektur Iwate registriert wurde, unter Hochalarm. Die Behörden haben eine Tsunami-Warnung herausgegeben, die jedoch mittlerweile aufgehoben wurde, nachdem die Wellenhöhe als nicht bedrohlich eingestuft wurde. Trotz der Aufhebung der Warnung bleibt die Gefahr eines weiteren, stärkeren Erdbebens bestehen.

Die Meteorologische Behörde Japans hat eine spezielle Beratungsstelle für 182 Kommunen von Hokkaido bis Chiba eingerichtet. Dabei wird die Möglichkeit eines Nachbebens der Stärke 8,0 oder mehr in den nächsten Tagen als realistisch eingeschätzt. Die Regierung hat die Bevölkerung dazu angehalten, sich auf mögliche Evakuierungen vorzubereiten und Notfallpläne zu aktivieren.

Das Beben war bis in die Hauptstadt Tokio spürbar und hat in vielen betroffenen Gebieten zu panischen Reaktionen geführt. Fischer und Anwohner wurden aufgefordert, in sichere Gebiete zu fliehen, während Behörden versuchen, die Situation zu stabilisieren und Schäden zu bewerten.

Experten warnen, dass Japan aufgrund seiner geologischen Lage stets einem hohen Risiko für Erdbeben und Tsunamis ausgesetzt ist. Der Vorfall hat erneut die Notwendigkeit von Vorbereitung und Vorsichtsmaßnahmen bei Seismizität in der Region verdeutlicht.

Quellen: BBC News, FAZ Online, Channel News Asia, ARD Tagesschau