Die iranische Staatsfernsehstation hat heute berichtet, dass bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Delegation aus Iran nach Islamabad, Pakistan, aufgebrochen ist. Der Hintergrund dieser Gespräche sind die bevorstehenden Verhandlungen zwischen den USA und Iran, die unter dem Druck eines bald ablaufenden Waffenstillstands stattfinden sollen.
Ali Abdollahi, Kommandeur der Khatam al-Anbiya-Zentrale, betonte, dass die iranischen Streitkräfte bereit seien, auf feindliche Aktionen sofort und entschlossen zu reagieren. Dies geschieht in einem Kontext, in dem Iran betont, dass es keine Gespräche unter Drohung akzeptieren werde. Der Sprecher des iranischen Parlaments, Mohammad Bagher Ghalibaf, wies darauf hin, dass Iran „neue Karten auf dem Schlachtfeld“ offenbaren könnte, sollte der Krieg mit den USA oder Israel wieder aufflammen.
Die Unsicherheit über die Gespräche wird weiter verstärkt durch die Tatsache, dass Iran nicht bereit ist, unter Drohungen zu verhandeln. Der iranische Chefverhandler hat klargemacht, dass Gespräche nur in einem sicheren Umfeld stattfinden können. Der US-Vizepräsident JD Vance soll ebenfalls nach Pakistan reisen, was die Situation weiter kompliziert.
Quellen: Middle East Eye, The Guardian