Am 21. April 2026 wurde bekannt, dass das Innenministerium ein Strafverfahren gegen einen Beamten der Kurzemes Regionalverwaltung der lettischen Staatspolizei eingeleitet hat. Der Verdacht besteht, dass der Beamte, der gleichzeitig die Leitung eines Unternehmens innehat, ‚Umschlaglöhne‘ gezahlt hat, was gegen die Steuergesetze verstößt.
Die Ermittlungen wurden vom Innenministerium und dem Sicherheitsbüro (IDB) durchgeführt, das festgestellt hat, dass der Beamte möglicherweise sowohl seine dienstlichen Pflichten als auch seine unternehmerischen Aktivitäten nicht ordnungsgemäß getrennt hat. Das Verfahren wird nun an die Staatsanwaltschaft von Riga übergeben, die die nächsten Schritte festlegen wird.
Die Vorwürfe werfen ein negatives Licht auf die Integrität der Staatspolizei und könnten weitreichende Folgen für das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Polizei haben. Die Behörde hat angekündigt, die Angelegenheit intern zu prüfen und gegebenenfalls disziplinarische Maßnahmen zu ergreifen.
Quellen: LSM.lv English