Die Ukraine hat erfolgreich Schäden am Druzhba-Pipeline repariert, die durch einen russischen Angriff verursacht wurden. Präsident Volodymyr Zelenskyy gab bekannt, dass die Pipeline nun bereit sei, ihren Betrieb wieder aufzunehmen. Dies geschieht in einer kritischen Phase, in der das Land auf finanzielle Unterstützung von der Europäischen Union angewiesen ist.
Die Wiederinbetriebnahme des Pipelines könnte nicht nur die Energieversorgung in der Region verbessern, sondern auch als Argument für die EU dienen, um den bereits angekündigten Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro freizugeben. Laut Zelenskyy gibt es nun keine rechtlichen Hürden mehr, die eine Freigabe des Kredits behindern könnten.
Die ukrainische Regierung ist optimistisch, dass die EU ihre Unterstützung schnell bereitstellen wird, was nicht nur zur Stabilisierung der Wirtschaft des Landes beitragen würde, sondern auch den Druck auf Russland erhöhen könnte. In der internationalen Gemeinschaft wird die Situation aufmerksam verfolgt, da die geopolitischen Spannungen weiterhin hoch sind.
Quellen: The Guardian, Spiegel Online