MEXIKO-STADT – Am Montag kam es zu einem tragischen Vorfall an den berühmten Pyramiden von Teotihuacan, als ein Mann das Feuer auf Touristen eröffnete. Bei dem Angriff starb eine kanadische Touristin, während mindestens 13 weitere Menschen verletzt wurden. Die Behörden berichteten, dass der Täter Materialien bei sich hatte, die offenbar mit dem Amoklauf an der Columbine High School im Jahr 1999 in Verbindung standen.
Der Vorfall hat in Mexiko und international Besorgnis ausgelöst. In Reaktion darauf hat die mexikanische Regierung angekündigt, die Sicherheitsvorkehrungen an touristischen Attraktionen zu verstärken, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft. Präsident Andrés Manuel López Obrador räumte ein, dass die Sicherheitsmaßnahmen am archäologischen Standort unzureichend waren, um solche Angriffe zu verhindern.
Die Erhöhung der Sicherheitsvorkehrungen umfasst unter anderem die Aufstellung zusätzlicher Sicherheitskräfte und die Implementierung strengerer Kontrollen an Eingängen zu beliebten Touristenorten. Diese Maßnahmen sollen nicht nur die Sicherheit der Besucher gewährleisten, sondern auch das Vertrauen in Mexikos Fähigkeit stärken, internationale Großereignisse wie die Weltmeisterschaft auszurichten.
Quellen: NW Arkansas Online, The Independent, Al Jazeera English, NPR News