Papst Leo fordert Reformen im Justizsystem Äquatorialguineas

Bei seinem Besuch in Äquatorialguinea hat Papst Leo XIV. die unhaltbaren Bedingungen in den Gefängnissen des Landes scharf verurteilt. In einer öffentlichen Ansprache in der berüchtigten Haftanstalt von Bata sprach der Pontifex über die Überbelegung und die Missachtung der Menschenwürde. ‚Jeder Mensch hat das Recht auf humane Behandlung, unabhängig von seinen Taten‘, betonte er.

Pope Leo, der sich auf seiner letzten Etappe einer Afrika-Tour befand, nutzte die Gelegenheit, um auf die langanhaltenden Vorwürfe von Menschenrechtsverletzungen in Äquatorialguinea hinzuweisen. Der Staat ist seit Jahren für seine repressiven Maßnahmen gegen Oppositionelle und Aktivisten bekannt. Der Papst appellierte an die Regierung, die Justiz zu reformieren und die Menschenrechte zu respektieren.

Die Aussagen des Papstes könnten einen Wendepunkt in der Diskussion um die Menschenrechtslage in Äquatorialguinea darstellen. Viele hoffen, dass sein Besuch und die damit verbundenen Forderungen nach Reformen zu Veränderungen führen werden, die die Lebensbedingungen der Insassen verbessern.

Quellen: Al Jazeera English, France 24 – Africa