Mutmaßlicher Menschenhändler-Ringführer in Äthiopien festgenommen

In Äthiopien ist Yetbarek Dawit, der mutmaßliche Führer eines internationalen Menschenhandelsnetzwerks, festgenommen worden. Laut Ermittlern soll Dawit eine millionenschwere Operation geleitet haben, bei der Folter als Mittel zur Geldbeschaffung eingesetzt wurde.

Das Netzwerk soll über Jahre hinweg operiert und zahlreiche Opfer in die Hände von Schleppern geliefert haben. Die Verhaftung erfolgte nach monatelangen Ermittlungen, bei denen internationale Behörden eng zusammengearbeitet haben. Die Opfer wurden unter falschen Versprechungen angeworben und später gefoltert, um Lösegeld von ihren Familien zu erpressen.

Die äthiopischen Behörden haben angekündigt, dass Dawit nun vor Gericht gestellt wird. Sie betonten die Bedeutung dieser Festnahme im Kampf gegen den organisierten Menschenhandel in der Region. Experten fordern verstärkte internationale Zusammenarbeit, um solche Netzwerke dauerhaft zu zerschlagen.

Quellen: BBC News – Africa