In Papua-Neuguinea liegt der jährliche Zementverbrauch bei rund 400.000 Tonnen, was etwa 38 Kilogramm pro Kopf entspricht. Diese Zahl ist alarmierend niedrig im Vergleich zu anderen Ländern und weist auf ungenutztes Potenzial im Bau- und Infrastruktursektor hin, so der Geschäftsführer von Pacific Lime and Cement, Paul Mulder.
Mulder betont, dass die Zementnachfrage in Papua-Neuguinea mit der von Ländern wie Südsudan und Tschad vergleichbar ist, obwohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Landes eine weitaus höhere Verbrauchsrate ermöglichen sollten. Er fordert eine umfassende Strategie zur Steigerung der Zementverwendung, um die Bauindustrie zu fördern und damit auch die wirtschaftliche Entwicklung des Landes voranzutreiben.
Die geringe Zementnachfrage könnte auf verschiedene Faktoren zurückgeführt werden, darunter infrastrukturelle Herausforderungen und ein Mangel an Investitionen in den Bauwesen. Eine Erhöhung des Zementverbrauchs könnte nicht nur neue Arbeitsplätze schaffen, sondern auch das Wachstum der heimischen Wirtschaft ankurbeln.
Quellen: Papua New Guinea Post-Courier