Im gambischen Dorf Ghana Town, das vor mehreren Jahrzehnten von ghanaischen Fischern gegründet wurde, kämpfen hunderte Nachkommen der Gründer mit den Folgen von Staatenlosigkeit. Obwohl sie in Gambia geboren und aufgewachsen sind, besitzen sie keine offiziellen Identitätsdokumente. Dies schränkt ihre Rechte massiv ein.
Kein Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung
Ohne Geburtsurkunden oder Ausweise können die Betroffenen weder eine Schule besuchen noch eine reguläre Arbeit aufnehmen. Auch der Zugang zur Gesundheitsversorgung ist stark eingeschränkt. Viele leben seit Generationen in dem Dorf, werden aber vom Staat nicht anerkannt.
Lokale Menschenrechtsorganisationen kritisieren die Situation seit Jahren. Die gambische Regierung hat bisher keine Lösung für das Problem gefunden. Die Betroffenen hoffen auf eine Änderung der Gesetze, die ihnen die gambische Staatsbürgerschaft ermöglichen würde.
Quellen: Al Jazeera English