Die Vereinigten Staaten haben ihre neutrale Position in der Frage der Malvinas-Inseln, auch bekannt als Falkland-Inseln, bekräftigt. In einer offiziellen Stellungnahme erklärte ein Sprecher des US-Außenministeriums, dass die USA die unterschiedlichen Souveränitätsansprüche von Argentinien und dem Vereinigten Königreich anerkennen. Diese Erklärung folgt auf Berichte über ein internes Memo des Pentagon, das möglicherweise eine andere Haltung nahelegte.
Die Inselgruppe, die seit langem umstritten ist, war bereits 1982 Schauplatz eines bewaffneten Konflikts zwischen den beiden Ländern, wobei Großbritannien die Kontrolle über die Inseln behauptet. Der Sprecher des US-Außenministeriums betonte, dass die Vereinigten Staaten keine Partei in diesem Souveränitätskonflikt seien und weiterhin eine neutrale Position einnehmen würden.
Analysten sehen diese Erklärung als Bestätigung der bisherigen US-Politik, die darauf abzielt, die diplomatischen Beziehungen zu beiden Ländern zu bewahren und keine neue Spannungen zu verursachen. Die Regierung von Argentinien hat wiederholt ihre Ansprüche auf die Inseln bekräftigt und sucht internationale Unterstützung für ihre Position.
Quellen: Buenos Aires Times